Elektronische Gefangenschaft? - Rezension

Die Verfasser (...) stellen subtil die Frage nach dem spezifisch Menschlichen, ohne im Großen eine Antwort auszuformulieren. Das bewirkt bei aufmerksamer Kenntnisnahme dieser Schrift ein Suchen und Selbstversichern, ein Bewusstwerden der Lebenskräfte, die sich in jeder tieferen menschlichen Begegnung mitteilen. Vieles, was in dieser Schrift angedeutet ist, verweist auf den Stellenwert der Künste, um soziale Gestaltngskräfte gegen das Vordringen einer Maschinenkultur zu behaupten. Auf diesem Weg wird bereits das Handschriftliche zur eurythmischen Übung. Also Anthroposophie als Umwendung aller elektronischen Einbindung?

 

Matthias Bideau in Das Goetheanum 31.1.2020

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