Wird erscheinen ...

 

Johannes Greiner

Kunst verwandelt​

Beiträge zu Kunsterkenntnis, Musik und Eurythmie

 

EW025 · 296 Seiten · broschiert · 24 € · erscheint am 1. Juni 2018

 

Kunst ist Verwandlung der Erde. Doch verwandelt die Kunst auch uns. Was die großen Maler geschaffen haben, hat unser Sehen verändert. Was die großen Komponisten geschaffen haben, hat unser Hören erweitert. Kunst verändert unser Bewusstsein und unser Verhältnis zur Erde und zu uns selbst. Wo Kunst ist, kann man den Himmel etwas näher fühlen. Wo Kunst ist, erscheint der Alltag im Feierkleid. Wo Kunst ist, können wir etwas ahnen vom besseren Menschen.
Hat die Kunst ihre Gesetzmäßigkeiten, oder folgt alles nur dem persönlichen Geschmack? Wie weit kann das Erkennen der erhebenden Wirkung mancher Kunst folgen? Kann man über Kunst überhaupt sprechen? Solche Fragen führten zu den in diesem Band zusammengefassten Texten zu Kunsterkenntnis, Musik und Eurythmie.​

 

Steffen Hartmann

Vom Schicksal der Töne in unserer Zeit​

Musikalische Betrachtungen zur Anthroposophie

 

EW028 · 120 Seiten · broschiert · 15 € ·​ erscheint am 1. Juni 2018​

 

Seit Jahrtausenden begleitet die Musik die Menschheit auf ihren Wegen. Von heiligen Himmelshöhen kündete sie einst. Ein tiefes Geist-Erinnern kann die Musik in Menschenseelen bis heute wecken. Doch im 20. Jahrhundert hat die Musik auch einen Leidensweg durchgemacht sondergleichen. 
Jeder Mensch – nicht nur die Musiker und Komponisten – hat ein je individuelles Schicksal mit der Musik. Denn der Mensch ist ein hörendes Wesen. Klänge und Töne können uns zutiefst berühren und erschüttern. Jeder Mensch ist musikalisch, auch wenn die Zugänge blockiert oder verschüttet scheinen.
Ich habe dieses Buch geschrieben in tiefer Sorge um das Wesen der Musik. Gleichzeitig ist es geschrieben aus einer großen Freude an der Musik. Den Leser erwarten anthroposophisch-meditative Blicke auf die Musik und auch musikalische Blicke auf die Anthroposophie.

 

Gabriele Kleber

Liebesschaffen für eine neue Sonnenwelt

Gedichte

 

EW027 · 112 Seiten · broschiert · 14 € ·​ erscheint im Juli 2018​

 

Die Gedichte von Gabriele Kleber sind wie Schmetterlinge: stille, zarte und zerbrechliche Wesen, welche aber durch eine geradezu gewaltige Anstrengung und Umwandlung ins Dasein getreten sind. Das verblüffend schlichte Gewand der Worte fliegt oft schmetterlingshaft leicht dahin. Nur das Allernötigste ist enthalten: wenige Gramm Substanz, ein wenig farbiger Sternenstaub. Und doch geht es um mächtige Vorgänge – das gute Weiterkommen des Menschen zusammen mit Erde und Kosmos und allen ihren Wesen.

 

Ist erschienen ...

 

Torben Maiwald

Das unsichtbare Buch

Über das freie Erfinden und Erzählen von Geschichten für Kinder

 

EW012 · 84 Seiten · broschiert · 12 €

Erweiterte Neuauflage

 

Das vorliegende Büchlein, der Autor nennt es gar "unsichtbar", umfasst gerade einmal 58 Seiten. Dennoch lesen wir es nicht auf einen Rutsch durch, denn dann würde uns Wesentliches entgehen. Während wir uns seinen meditativ-komplexen Text quasi auf der Zunge zergehen lassen, schließt sich der „unsichtbare“ Inhalt immer bezwingender auf. Unmerklich steigen wir tief hinunter (oder hoch hinauf) in die Gefilde des Geschichtenerzählens. (…) Dieses Büchlein behandelt etwas so Unscheinbares wie das Erzählen für Kinder. Welche Schätze der Einweihung dabei am Wegesrand aufblitzen, dessen werden wir Seite für Seite, Absatz für Absatz gewahr. Verknüpft ist Maiwalds Einführung mit den sechs Nebenübungen Rudolf Steiners. Und das funktioniert nicht nur, sondern schafft neue Qualitäten. (…) Wenn der Autor schildert, wie Kinder zuhören, reagieren, was sie in den Geschichten wünschen, springen einen die zarten Bilder förmlich an. Man spürt mit jeder Zeile, dass Maiwalds Anweisungen, Fragen und Antworten vielfach in der Praxis erprobt wurden. (…) Mit seinem dunklen Einband, auf dem eine Mondsichel leuchtet, eignet es sich hervorragend als preiswertes und doch kostbares Geschenk. Das Freilassende seines Geistes schlägt sich auch in folgender Sentenz nieder: „Für alles in diesem Büchlein Gesagte gilt: daß alle Hinweise, Hilfen und Anregungen letztlich im Tun geradezu verschwinden sollen, eingeschmolzen werden im gegenwärtigen künstlerischen Strom des Erzählens.“


Ronald Richter, in dieDrei 6/2016

 

Torben Maiwald

Gebete

für Klavier · Heft I

 

EW030 · 16 Seiten · geheftet · 12 €

 

„Gebet“ – das klingt verstaubt und irgendwie antiquiert. Dabei kennt jeder Musiker im Grunde das Beten, vielleicht sogar inniger als mancher Priester. Musik, wenn sie gelingt, lässt Mensch und Kos-mos zu Einem verschmelzen. Man empfindet die Musik als Heimat.
Das klassische Gebet wird dann überflüssig. Denn da gehe ich davon aus, dass das Höchste entfernt von mir ist und es näher herankommen möge. Doch es ist nicht entfernt. Ich selbst bin eins mit dem Höchsten. Ich vergesse es nur oft. So gesehen brauche ich mich nicht an es zu wenden. Zwischen mir und dem Höchsten gibt es keinen Abstand.
Für mich heißt Beten: mich dessen vergewissern, was ich in Wahrheit bin. Mich an das erinnern, was ich schon immer war. Dabei erlebe ich mich als eins mit dem, an das ich mich wende. Worte und Töne verstummen, alles Wünschen und Wollen auch. Das eigentliche Gebet beginnt erst nach der Musik.
Jede Bitte, jede Frage trägt ihre Antwort bereits in sich. Die Antwort ist immer: Du bist schon, was du ersehnst. So auch in den vorliegenden Stücken. Ihnen gemeinsam ist, dass in jedem von ihnen eine Frage und eine Antwort verborgen ist – mal mehr, mal weniger offensichtlich. Frage und Antwort sind eins. Sie lösen sich ineinander auf und übrig bleibt – unsägliche Nähe, Vertrautheit, Liebe. Aus dieser Liebe sind die musikalischen Gebete entstanden; in diese Liebe gehen sie wieder ein.

 

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