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Samo Simčič

Der Brunnen des reinen Wassers

Kleine Apokalypse eines Tempelbauers

EW037 · 104 S. · broschiert  · 14 € · ISBN 978-3-948815-04-2

 

Danach wandte der Geier seine Augen zu mir.
   „Du, der Jüngste, was siehst du da unten, vor meiner Säule?“
   „Einen Stein“, antwortete ich.
   „Heb den Stein auf!“
   Ich tat, was er von mir verlangte. Das versetzte uns alle in Erstaunen, denn an der Stelle, wo vorher der Stein lag, quoll Wasser aus einem Spalt hervor. Es bildete sich ein sprudelndes Bächlein.
   „Es ist Hoffnung im Land der verwüsteten Seelen erschienen“, verkündete der Geier.

In Vorbereitung

 

Steffen Hartmann/Anton Kimpfler (Hg.)

Einstehen für die Zukunft

mit Michael und Widar

EW036 · ca. 184 S. · broschiert  · ca. 20 € · ISBN 978-3-948815-05-9

erscheint Anfang Dezember 2020

 

Denn noch lebt Christus, dichtet Friedrich Hölderlin. Auf dieses Christuswirken sind Michael und Widar in unerschütterlicher Treue ausgerichtet – dem Menschenurbild helfend und es schützend mit dem Heiland. Michael schafft ihm eine Lichtesbahn, Widar webt einen Wärmeraum. Und wir Menschen – wie stehen wir zu Christus?


Das vorliegende Buch versteht sich in diesem Sinne als Nahrung, als Wegzehrung. Die Worte der Beiträge wollen weiterklingen in den Seelen, gerade da, wo sie Zeugnis ablegen von konkreten Begebenheiten, den Leser aufmerksam machen, wie auch in seinem eigenen Lebensalltag die Dinge so gefügt sein können, dass sich Wesenhaftes darin ausspricht.


Die Edda spricht von den Lederresten, die anfallen beim Schuhemachen, die für gewöhnlich abfallen – Reste eben, Abfall. Aus diesen Resten ist der Schuh des Widar gemacht, mit dem er dem Fenriswolf ins Maul steigt, bevor er ihn siegreich überwinden kann. Das Aufsammeln und Bewahren von Resten, das wahrhafte Erinnern und das Umschmieden des Erinnerten in Zukunftskräfte – das bringt uns in Verbindung mit Widar und Michael.

Anton Kimpfler

In der Weltenwende

Globale Abgründe und ein menschheitliches Neu-Erstehen

EW038 · 40 S. · broschiert  · 9 € · ISBN 978-3-948815-06-6

erscheint am 22. Dezember 2020

 

Im 19. Jahrhundert trat die Menschheit in ein materialistisches Todeserleben ein. Das bereitete ein globales Erwachen vor.
Noch geschah nicht genug Umorientierung. Vielmehr öffneten sich Abgründe in den Menschen, im Sozialen sowie auch bis ins Materielle hinein. Die damit einherschreitenden Erschütterungen trugen zu einem neuen menschheitlichen Sich-Finden bei.
Was darin wirkt, ja unverzichtbar sich beteiligen muss: Das kann als eine Wiederkehr dessen erkannt werden, der zur Zeitenwende sich als Gotteswesen in die Erdenzusammenhänge hineinopferte.
An einem rettenden Wirken des Christus im Sozialen ist teilzunehmen. Ohne ihn haben wir keine Zukunft.

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