Unsere Neuerscheinungen

Torben Maiwald

Das unsichtbare Buch

Über das freie Erfinden und Erzählen von Geschichten für Kinder

 

EW012 · 84 Seiten · broschiert · 12 €

Erweiterte Neuauflage

 

Das vorliegende Büchlein, der Autor nennt es gar "unsichtbar", umfasst gerade einmal 58 Seiten. Dennoch lesen wir es nicht auf einen Rutsch durch, denn dann würde uns Wesentliches entgehen. Während wir uns seinen meditativ-komplexen Text quasi auf der Zunge zergehen lassen, schließt sich der „unsichtbare“ Inhalt immer bezwingender auf. Unmerklich steigen wir tief hinunter (oder hoch hinauf) in die Gefilde des Geschichtenerzählens. (…) Dieses Büchlein behandelt etwas so Unscheinbares wie das Erzählen für Kinder. Welche Schätze der Einweihung dabei am Wegesrand aufblitzen, dessen werden wir Seite für Seite, Absatz für Absatz gewahr. Verknüpft ist Maiwalds Einführung mit den sechs Nebenübungen Rudolf Steiners. Und das funktioniert nicht nur, sondern schafft neue Qualitäten. (…) Wenn der Autor schildert, wie Kinder zuhören, reagieren, was sie in den Geschichten wünschen, springen einen die zarten Bilder förmlich an. Man spürt mit jeder Zeile, dass Maiwalds Anweisungen, Fragen und Antworten vielfach in der Praxis erprobt wurden. (…) Mit seinem dunklen Einband, auf dem eine Mondsichel leuchtet, eignet es sich hervorragend als preiswertes und doch kostbares Geschenk. Das Freilassende seines Geistes schlägt sich auch in folgender Sentenz nieder: „Für alles in diesem Büchlein Gesagte gilt: daß alle Hinweise, Hilfen und Anregungen letztlich im Tun geradezu verschwinden sollen, eingeschmolzen werden im gegenwärtigen künstlerischen Strom des Erzählens.“


Ronald Richter, in dieDrei 6/2016

Torben Maiwald

Gebete

für Klavier · Heft I

 

EW030 · 16 Seiten · geheftet · 12 €

 

„Gebet“ – das klingt verstaubt und irgendwie antiquiert. Dabei kennt jeder Musiker im Grunde das Beten, vielleicht sogar inniger als mancher Priester. Musik, wenn sie gelingt, lässt Mensch und Kos-mos zu Einem verschmelzen. Man empfindet die Musik als Heimat.
Das klassische Gebet wird dann überflüssig. Denn da gehe ich davon aus, dass das Höchste entfernt von mir ist und es näher herankommen möge. Doch es ist nicht entfernt. Ich selbst bin eins mit dem Höchsten. Ich vergesse es nur oft. So gesehen brauche ich mich nicht an es zu wenden. Zwischen mir und dem Höchsten gibt es keinen Abstand.
Für mich heißt Beten: mich dessen vergewissern, was ich in Wahrheit bin. Mich an das erinnern, was ich schon immer war. Dabei erlebe ich mich als eins mit dem, an das ich mich wende. Worte und Töne verstummen, alles Wünschen und Wollen auch. Das eigentliche Gebet beginnt erst nach der Musik.
Jede Bitte, jede Frage trägt ihre Antwort bereits in sich. Die Antwort ist immer: Du bist schon, was du ersehnst. So auch in den vorliegenden Stücken. Ihnen gemeinsam ist, dass in jedem von ihnen eine Frage und eine Antwort verborgen ist – mal mehr, mal weniger offensichtlich. Frage und Antwort sind eins. Sie lösen sich ineinander auf und übrig bleibt – unsägliche Nähe, Vertrautheit, Liebe. Aus dieser Liebe sind die musikalischen Gebete entstanden; in diese Liebe gehen sie wieder ein.

 

Torben Maiwald (aus dem Vorwort)

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