Geistesgegenwart und Schöpferkraft - Rezensionen

Widars Wesen begegnen wir (...) im ganzen Buch, und diese Begegnung ist ein Geschenk, für das alle Lesenden herzlichst dankbar sein können, unabhängig davon, wie viel sie von den vielfältigen Inhalten - die unter anderem das Erkennen des Bösen, das Sich-Festigen am Abgrund betreffen - mitempfinden können. Denn diese Begegnung ist, wie das ganze Buch, eine Ermunterung zum "Freihalten des Zukünftigen", zum "Eröffnen des noch nicht Geborenen" (S. 75), zur "stillen Seelenstärkung" (S. 77), zum "inspirierten Menschengehör", in dem "das Einstehen für die Welt" trotz aller finsteren Kräfte neben Michaels "freiester Geistesweisung" (S. 77f.) neues Licht in die Seelen gebären kann.

 

Salvatore Lavecchia, in Das Goetheanum Nr. 10, 4. März 2016

 

Dieses kleine, unauffällige Büchlein kann zu einem echten Wegbegleiter für Menschen werden, die in sich eine Beziehung zur Wesenheit Michael als Zeitgeist finden wollen. (...) Zugleich scheint mir wichtig zu sein, dass dieses Gespräch - und mit ihm die radikale Individualisierungs- und Selbstverantwortungsbewegung - vollkommen offen und treu verbunden bleibt mit allem von Rudolf Steiner Geschaffenem. Es geht um Verwandlung und Entwicklung, nicht um Brüche, soll sich die Anthroposophie weiterentwickeln. Dafür haben die Autoren ein gutes Gespür. Mir gefällt an dem Buch besonders, dass die Größe und das Bedeutende, um das es geht, so einfach und schlicht daher kommt.

 

Corinna Gleide, in Gegenwart Nr. 3/2016

 

Wie kann man so über Michael und seine geistige Regentschaft seit 1879 sprechen, dass der mit anthroposophischen Terminologien nicht vertrauete Leser folgen kann und auch der mit den Wassern aller Michael-Darstellungen Rudolf Steiners gewaschene Kenner Neues sehen und denken lernt in Bezug auf die Bedeutung Michaels? Mit diesem neuen Michael-Buch ist eine Antwort gegeben. In allgemein verständlicher Sprache und anknüpfend an die Geschehnisse unserer Gegenwart wird zu einem inneren Begegnen mit Michael geführt. Man könnte von einer individuell vollständig verdauten Anthroposophie sprechen, die sich nun an breite Bevölkerungsschichten wenden kann. (...) Kann man so schreiben, dass in der Art des Schreibens Michaels Schwingenschlag schon fühlbar ist? Das scheint mir mit diesem Büchlein gelungen.

 

Johannes Greiner, in Der Europäer Jg. 20, Nr. 09/10

 

Steffen Hartmann und Anton Kimpfler (...) - zwei Menschen, welche mitten im Leben stehen, weder fanatisch noch weltflüchtig. (...) (Wir) beginnen zu ahnen, dass sowohl im Hellen wie im Dunkeln massive Welt-Geistwesenheiten am Werk sind. Hartmann und Kimpfler führen uns zu deren Wirkensweisen hin, fundiert durch die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners. Dies ermöglicht uns, mit neuen Augen, wachendem Herzen in der Apokalypse unserer Zeit darinnen zu stehen und mutig, ohne äußere Sicherheit, der Zukunft entgegen zu gehen: in neuen, sich ergänzenden Geist-Gemeinschaften! Die Sonne als Ausdruck des Geistigen bekommt dann durch unser vertieftes und bewusstes Leben Repräsentanten auf dieser Erde, letztlich Brüder und Schwestern.

 

Martin Reinhard, in Rundbrief FPV 113/Weihnachten 2017

 

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