Es ist alles ganz anders - Rezensionen

Es ist alles ganz anders. Das ist ein Grunderlebnis aller alten Einweihungen gewesen. Durch die Erleuchtung lernte man, durch den Schleier der Illusion zu blicken, und erkannte damit, daß alles anders ist, als man es bisher gedacht hatte. Ein Ähnliches kann dem geschehen, der die Anthroposophie kennenlernt. … Und wir werden dieses Erlebnis wieder haben, wenn wir über die Schwelle des Todes schreiten. Auch dann wird alles anders sein, als wir bisher dachten. … In dem Ausspruch „Es ist alles ganz anders“ leuchtet unsere Fähigkeit der inneren Beweglichkeit auf, unsere Anpassungsfähigkeit an neue Verhältnisse, unsere Fähigkeit zu lernen und unsere Möglichkeit, mit dem real Seienden in eine Beziehung zu kommen.

 

Johannes Greiner, aus dem Vorwort des Buches

 

Die Radikalität des Es ist alles ganz anders verbindet Johannes Greiner mit Liebenswürdigkeit und der zukunftsträchtigen Fähigkeit zur Zusammenarbeit. So paart sich bei ihm Originalität und Dienstbereitschaft. Es treffen sich Kunst, Religion, Wissenschaft zum Bunde. Das spricht von einer großen Beweglichkeit, ja Weltgewandtheit, die auch an den Bemerkungen über die Entstehungsorte der Aufsätze zum Ausdruck kommt [...]. Der Autor hat [in seinen Aufsätzen] erschütternde Worte gefunden.

 

Gerold Aregger, in Gegenwart Nr. 1/2016

 

Dein Weg ist mein Schicksal und deine Freiheit meine Pflicht - in dieser Formel lässt sich vielleicht der Grundton einfangen, in dem Greiner ein zukunftstragendes Verhältnis von Lehrer und Schüler, Mensch und Geist, Gemeinschaft und Karma, Anthroposophie und Gesellschaft, Gegenwart und Zukunft skizziert. Und er findet den Mysterienort der Gegenwart im Ereignisraum des Sozialen - wo zwei oder drei versammelt sind in Seinem Namen. Dabei ist er so einfühlsam wie deutlich. (...) Es wird (...) spürbar, dass hier ein Mensch schreibt, dem die Anthroposophie nicht nur ein Herzensanliegen ist, sondern für den der konsequente Blick auf die Gegenwart aus einer karmisch erweiterten Perspektive zur Lebenspraxis geworden ist. (...) Wer den Autor einmal erleben durfte, hört ihn auch in seinen Texten sprechen. Aufmerksam, warm und hemdsärmelig auf hohem Niveau - wenn auch nie gekleidet in den glitzernden Schein intellektueller Prägnanz, sondern mit herzlicher Durchdringung und aus eigenständigem Denken. Am Ende kommt Greiner bei ganz einfachen Wahrheiten an. Wir können den Weg zu diesen mit ihm gehen und sein ernsthaftes Anliegen an die Zukunft und Gegenwart der Anthroposophie - aber noch mehr, an den Menschen! - teilen. Und da diese Wahrheiten keine abstrakten Formulierungen sind, sondern Herzensanliegen der inneren Orientierung, können sie zu einem Leitstern in jedem Augenblick des Tages werden.

 

Jannis M. Keuerleber, in dieDrei Nr. 1/2017

 

Johannes Greiners Buch ist mutig. Es spricht wesentliche Dinge unverblümt und direkt aus. Die geschilderten Impulse sind sehr zukunftsfähig. Wenn wir es schaffen könnten, dass sie - und noch weitere, die durch andere Menschen hinzukommen - in den kommenden Jahren immer mehr Leben und Wirklichkeit werden, dann wäre eine wirkliche Erneuerung von vielem Festgefahrenen möglich.

 

Corinna Gleide, in Der Europäer 5/2018

 

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