Das Ereignis der Gemeinschaft
Die Geisteswissenschaft und die neue Christusoffenbarung
Anton Kimpfler
EW041 · 120 S. · broschiert
Gemeinschaftsbildung ist keine Sache der Theorie und nicht der Idealvorstellungen. Sie ist die unmittelbarste Praxis. Jeder andere kann der nächste Partner sein, wenn wir gelten lassen, was er an uns heranbringt – und sei es als Widerstand.
Die Regel ist, dass uns zunächst mehr trennt als eint. Indem wir uns dem im Bewusstsein hingeben, beginnt das Einende stärker zu werden. Schicksalsmäßig betrachtet erscheint alles Trennende um einer größeren Zusammengehörigkeit willen.
Gemeinschaft wird so zur geistigen Willensfrage. Sie formt sich nach dem, was wir aus Erkenntnis tun. Das verleiht ihr den Inhalt. Er kann jenes lebendige Wesen sein, das aus den vereinten Bemühungen von Erdenmenschen und geistiger Welt sich entwickelt. Dadurch findet die Menschheit jenen Pfad, der zu einer neuen Erlösung hinleitet, die nicht lediglich uns selbst berührt, vielmehr die Schöpfung insgesamt.
