Buchprogramm

Steffen Hartmann

Wege zum Geist

Zum Lebenswerk von Anton Kimpfler

 

2. erweiterte Neuauflage
EW001 · 152 Seiten · broschiert  · 16 €

 

Das ist ein Buch, in dem ein Mensch einen anderen Menschen zum Leuchten bringt. … Anton Kimpfler wird als tiefer und origineller Denker erlebbar, der in einfacher Sprache, die aber das Denken stark bewegt, individualisierte Anthroposophie pflegt. … Warum übersehen ihn so viele? … Daß ein solch wacher und ernsthafter Rufer in der Wüste der modernen Zivilisation jetzt einmal von einem anderen Menschen gewürdigt und beleuchtet wird, ist ein schönes Zeichen.


Johannes Greiner in Das Goetheanum 51–52/2013

Gabriele Kleber

Sternenkraft im Erdenwandel

Gedichte


EW002 · 184 Seiten · broschiert · 15 €

 

Sie ist ein dienstbarer Geist, oft nicht sichtbar im Hintergrund wirkend. Nun hat Torben Maiwald den glücklichen Griff getan, aus rund 250 Gedichten von Gabriele Kleber eine sorgfältige Auswahl in schöner Komposition zu veröffentlichen.


Gerold Aregger in Gegenwart 2/2013

Torben Maiwald

Lieder nach Gedichten von Albert Steffen

Mit farbigen Abbildungen von Aquarellen des Dichters

 

EW003 · 28 Seiten · geheftet · 10 €

 

… mit einer solch außergewöhnlichen Zurückhaltung geschrieben, daß sie sich fast an den Eindruck unserer Volkslieder reihen. Dabei entsteht eine Frische, die Albert Steffen neu erleben läßt und glauben macht, er hätte immer so klingen wollen.

 

Christian Ginat (Konzertrezension)

Steffen Hartmann

Von der Philosophie zur Anthroposophie

Gesammelte Aufsätze · Zu Grundfragen einer modernen Wissenschaft des Geistes

 

2. erweiterte Auflage 2016
EW004 · 220 Seiten · Hardcover · 20 €

 

Man spürt die um Selbständigkeit, eigene Einsicht und Freiheit ringende Seele des Autors … Die kurzen Aufsätze bestechen durch Klarheit des Anliegens und konsequente Gedankenführung. Sie führen immer an konkrete Erfahrungen heran und versuchen von dort aus, weitere Wege in eine moderne Wissenschaft des Geistes zu eröffnen.

 

Renatus Ziegler in dieDrei 11/2013

 

Hartmann versteht es, philosophische … Fragestellungen klar und kompetent mit differenzierten Argumenten aufzuarbeiten und so manche schwierigen und oft diskutierten Probleme in ein aufklärendes und weiterführendes Licht zu stellen. … Es ist eine seltene Qualität dieser … Darstellung, daß sie bei aller begrifflichen Argumentation immer auch die seelische Beobachtung aufsucht, die ihr erst die unmittelbare Erfahrung des Denkens und damit die Evidenz des Übersinnlichen verleiht.


Dietrich Rapp in Anthroposophie Weihnachten 2013

Heinz Frankfurt

Auseinander und Zusammen

Spruchgedichte

 

EW005 · 56 Seiten · geheftet · 8 €

Heilende Nähe des Christus

Die Abschiedsreden und andere Schriften des Evangelisten Johannes

neu übertragen von Torben Maiwald

 

 

vergriffen

EW006 · 110 Seiten · broschiert · 12 €

 

Das Wort des Evangeliums, so scheint mir, ist wie der herrliche, weit verströmende Duft einer Rose. Jeder kann sich daran erfreuen – nicht nur hochgebildete Experten, sondern alle Menschen. Sein Segen breitet sich aus über die ganze Erde, ja bis in kosmische Weiten hinein. – Ob es wohl gelingt, ein „rosenduftendes“ Sprach-Kleid für diese Ur-Worte zu finden? ... Berührungen des Göttlichen sind so flüchtig und zart, daß sie oft unbemerkt vorüberhuschen. Eine innere Wachsamkeit in dieser Richtung läßt sich erüben und steigern. Helfen kann dabei, das Wesen des Christus möglichst gründlich kennenzulernen, um ihn sicher wiederzuerkennen, wenn er sich uns zeigt. Die hier versammelten Evangelienworte sollen vor allem diesem Ziel dienen.

 

Torben Maiwald, aus dem Nachwort

Anton Kimpfler

Alles kann erneuert werden

Menschenbegegnen und Weltversöhnen

 

EW007 · 92 Seiten · broschiert · 12 €

Steffen Hartmann/Anton Kimpfler/Torben Maiwald (Hrsg.)

Aus Widars Wirken

Wegbereitung einer Zukunftskultur

 

EW008 · 184 Seiten · broschiert · 18 €

 

Wer etwas von Widar, dem geheimnisvollen Gott der nordisch-germanischen Mythologie, der Edda, erfahren will, kann in dem kürzlich erschienenen Buch Aus Widars Wirken bedeutsame Denkansätze finden. … Die Besonderheit des Buches liegt in der erstaunlichen Vielseitigkeit und der suchenden Ernsthaftigkeit der Beiträge. … Es würde mich freuen, wenn durch das Buch … ein vertieftes und neues Suchen nach dem Geheimnis des Gottes Widar und den Wahrbildern der Edda wachgerufen würde.

 

Gundula Jäger in Die Christengemeinschaft 5/2015

Lasse Wennerschou

Heil-Eurythmische Kunst

Ein bewusster Weg zu den Lebenskräften

 

2. Auflage
EW009 · 70 Seiten · broschiert · 12 €

 

Dieses kleine Buch hat einen ganz eigenen Charakter, es lässt sich in kurzer Zeit mit Leichtigkeit lesen. Man hat nach der Lektüre den Eindruck von Erleichterung und fühlt sich bereichert. (...) Vielleicht werden hier Keime gelegt, wie die Toneurythmie zusammen mit den Angaben im Heileurythmiekurs als weiterer Heilfaktor einbezogen werden kann, womit der Hoffnung Rudolf Steiners gedient wäre, das Potential aufzugreifen und weiter zu entwickeln.

 

Dr. Michael Hübner, in Der Merkurstab, 3/2016

Steffen Hartmann/Anton Kimpfler

Geistesgegenwart und Schöpferkraft

Vom Menschen-Welt-Begegnen zum Zeitgeist im 21. Jahrhundert

 

EW010 · 111 Seiten · broschiert · 14 €

 

Widars Wesen begegnen wir (...) im ganzen Buch, und diese Begegnung ist ein Geschenk, für das alle Lesenden herzlichst dankbar sein können, unabhängig davon, wie viel sie von den vielfältigen Inhalten - die unter anderem das Erkennen des Bösen, das Sich-Festigen am Abgrund betreffen - mitempfinden können. Denn diese Begegnung ist, wie das ganze Buch, eine Ermunterung zum "Freihalten des Zukünftigen", zum "Eröffnen des noch nicht Geborenen" (S. 75), zur "stillen Seelenstärkung" (S. 77), zum "inspirierten Menschengehör", in dem "das Einstehen für die Welt" trotz aller finsteren Kräfte neben Michaels "freiester Geistesweisung" (S. 77f.) neues Licht in die Seelen gebären kann.

 

Salvatore Lavecchia, in Das Goetheanum Nr. 10, 4. März 2016

 

Dieses kleine, unauffällige Büchlein kann zu einem echten Wegbegleiter für Menschen werden, die in sich eine Beziehung zur Wesenheit Michael als Zeitgeist finden wollen. (...) Zugleich scheint mir wichtig zu sein, dass dieses Gespräch - und mit ihm die radikale Individualisierungs- und Selbstverantwortungsbewegung - vollkommen offen und treu verbunden bleibt mit allem von Rudolf Steiner Geschaffenem. Es geht um Verwandlung und Entwicklung, nicht um Brüche, soll sich die Anthroposophie weiterentwickeln. Dafür haben die Autoren ein gutes Gespür. Mir gefällt an dem Buch besonders, dass die Größe und das Bedeutende, um das es geht, so einfach und schlicht daher kommt.

 

Corinna Gleide, in Gegenwart Nr. 3/2016

 

Wie kann man so über Michael und seine geistige Regentschaft seit 1879 sprechen, dass der mit anthroposophischen Terminologien nicht vertrauete Leser folgen kann und auch der mit den Wassern aller Michael-Darstellungen Rudolf Steiners gewaschene Kenner Neues sehen und denken lernt in Bezug auf die Bedeutung Michaels? Mit diesem neuen Michael-Buch ist eine Antwort gegeben. In allgemein verständlicher Sprache und anknüpfend an die Geschehnisse unserer Gegenwart wird zu einem inneren Begegnen mit Michael geführt. Man könnte von einer individuell vollständig verdauten Anthroposophie sprechen, die sich nun an breite Bevölkerungsschichten wenden kann. (...) Kann man so schreiben, dass in der Art des Schreibens Michaels Schwingenschlag schon fühlbar ist? Das scheint mir mit diesem Büchlein gelungen.

 

Johannes Greiner, in Der Europäer Jg. 20, Nr. 09/10

Torben Maiwald

Ich bin · Musik zu den sieben Ich bin-Worten des Christus

für zwei Violoncelli · Spielpartitur

 

EW011 · 26 Seiten · geheftet · 10 €

 

"Eine Sphäre, die ich noch gar nicht kannte.“

„Modern und doch tief vertraut.“

„Wie ein einziges, großes Gebet.“

„Im Schmerz durchlebt, daher authentisch und doch aufbauend und voller Hoffnung.“

 

Stimmen aus dem Publikum nach einer Aufführung

Torben Maiwald

Das unsichtbare Buch

Über das freie Erfinden und Erzählen von Geschichten für Kinder

 

EW012 · 58 Seiten · broschiert · 10 €

 

Das vorliegende Büchlein, der Autor nennt es gar "unsichtbar", umfasst gerade einmal 58 Seiten. Dennoch lesen wir es nicht auf einen Rutsch durch, denn dann würde uns Wesentliches entgehen. Während wir uns seinen meditativ-komplexen Text quasi auf der Zunge zergehen lassen, schließt sich der „unsichtbare“ Inhalt immer bezwingender auf. Unmerklich steigen wir tief hinunter (oder hoch hinauf) in die Gefilde des Geschichtenerzählens. (…) Dieses Büchlein behandelt etwas so Unscheinbares wie das Erzählen für Kinder. Welche Schätze der Einweihung dabei am Wegesrand aufblitzen, dessen werden wir Seite für Seite, Absatz für Absatz gewahr. Verknüpft ist Maiwalds Einführung mit den sechs Nebenübungen Rudolf Steiners. Und das funktioniert nicht nur, sondern schafft neue Qualitäten. (…) Wenn der Autor schildert, wie Kinder zuhören, reagieren, was sie in den Geschichten wünschen, springen einen die zarten Bilder förmlich an. Man spürt mit jeder Zeile, dass Maiwalds Anweisungen, Fragen und Antworten vielfach in der Praxis erprobt wurden. (…) Mit seinem dunklen Einband, auf dem eine Mondsichel leuchtet, eignet es sich hervorragend als preiswertes und doch kostbares Geschenk. Das Freilassende seines Geistes schlägt sich auch in folgender Sentenz nieder: „Für alles in diesem Büchlein Gesagte gilt: daß alle Hinweise, Hilfen und Anregungen letztlich im Tun geradezu verschwinden sollen, eingeschmolzen werden im gegenwärtigen künstlerischen Strom des Erzählens.“


Ronald Richter, in dieDrei 6/2016

 

Zu meinen schönsten Kindheitserlebnissen gehört das Hören von Geschichten. Das Geschichtenerzählen ist schon schwieriger! Denn wie leicht wirkt es verkrampft, wenn Märchen mehr oder weniger mühsam aus dem Gedächtnis abgerufen werden. Torben Maiwald ermutigt dazu, einfache Geschichten zu erzählen. Man nehme ein Tier, vielleicht einen Hasen. Er hat Hunger, findet aber nichts zu essen. Da kommt die Katze vorbei und führt den Hasen zu einem geschmolzenen Schneemann. Er braucht seine Mohrrübennase nicht mehr; der Hase darf sie haben. So etwas kann wirklich jede/r aus dem Stehgreif entwickeln. Maiwald ist das freie Er- zählen auch deshalb wichtig, weil sich an ihm das Kind nährt. Das freie Erzählen ist ein Schöpfungsakt, den das Kind nachvollzieht und den es später, verwandelt, als Erwachsener brauchen wird, um die Lebensaufgaben zu bewältigen. (…) Wer eine Geschichte vorliest, aus der Erinnerung erzählt oder ein Handgestenspiel vormacht, gibt bereits bestehende Bilder; wer eine Geschichte frei erfindet, lässt das Kind einen noch offenen Lebensprozess unmittelbar miterleben! Das setzt voraus, in den erzählten Bildern selbst zu stehen. Unspektakulär weist Maiwald auf das spirituelle Potenzial des freien Erzählens hin, das durch die sechs sogenannten Nebenübungen vertieft wird. Rudolf Steiner schlug sie vor, um sich für fein- bis übersinnliche Wahrnehmungen reif zu machen. (…) Man lasse sich nicht davon abschrecken, dass sich Maiwald zuweilen unerwartet direkt auf die Trinität und Rudolf Steiner bezieht. Mir hat das Buch Mut gemacht, vom Schreiben ins freie Erzählen zu kommen.


Sebastian Jüngel, Erziehungskunst 2/2016

 

Ist Kreativität und Spiritualität das Gleiche? Führen die Bemühungen auf dem anthroposophischen Schulungsweg zu mehr Schöpferkraft? Torben Maiwald fand heraus, dass die sechs Übungen zur Entwicklung des Herzchakras auch die besten Helfer auf dem Weg der Kreativität sind. In seinem ansprechenden Büchlein (…) zeigt er, wie Geschichten für Kinder erfunden, erzählt und weiterentwickelt werden können. Als Vater von fünf Kindern erfand er jahrelang selber jeden Abend Geschichten. Aus seiner Erfahrung schenkt er Anregungen und Hilfen, un dieser Weise immer wieder neu schöpferisch zu werden. Im Niederschreiben (…) entdeckte er, dass die Kapitel den sechs Herzübungen entsprechen, und stellte die entsprechenden Verbindungen her. (Diese Eigenschaften) offenbaren sich als Weg zur Schöpferkraft. Waren die großen Künstler der Menschheit Menschen, die diese sechs Übungen besonders gut beherrschten? Beruht das Geheimnis des Künstlers auf einem entwickelten Herzen? Dieses Büchlein weist mit anmutiger Leichtigkeit und ungezwungen und natürlich vorgebrachter Anthroposophie auf den Zusammenhang von Schulungsweg und Schöpfertum. Inspiration, Freude und Mut können aus der Lektüre dieses leiterarischen Kleinods gewonnen werden.


Johannes Greiner, Anthroposophie IV/2017

Johannes Greiner

Es ist alles ganz anders

Beiträge zur Aktualität der Anthroposophie

 

2. Auflage

EW013 · 157 Seiten · broschiert · 15 €

 

Es ist alles ganz anders. Das ist ein Grunderlebnis aller alten Einweihungen gewesen. Durch die Erleuchtung lernte man, durch den Schleier der Illusion zu blicken, und erkannte damit, daß alles anders ist, als man es bisher gedacht hatte. Ein Ähnliches kann dem geschehen, der die Anthroposophie kennenlernt. … Und wir werden dieses Erlebnis wieder haben, wenn wir über die Schwelle des Todes schreiten. Auch dann wird alles anders sein, als wir bisher dachten. … In dem Ausspruch „Es ist alles ganz anders“ leuchtet unsere Fähigkeit der inneren Beweglichkeit auf, unsere Anpassungsfähigkeit an neue Verhältnisse, unsere Fähigkeit zu lernen und unsere Möglichkeit, mit dem real Seienden in eine Beziehung zu kommen.

 

Johannes Greiner, aus dem Vorwort des Buches

 

Die Radikalität des Es ist alles ganz anders verbindet Johannes Greiner mit Liebenswürdigkeit und der zukunftsträchtigen Fähigkeit zur Zusammenarbeit. So paart sich bei ihm Originalität und Dienstbereitschaft. Es treffen sich Kunst, Religion, Wissenschaft zum Bunde. Das spricht von einer großen Beweglichkeit, ja Weltgewandtheit, die auch an den Bemerkungen über die Entstehungsorte der Aufsätze zum Ausdruck kommt [...]. Der Autor hat [in seinen Aufsätzen] erschütternde Worte gefunden.

 

Gerold Aregger, in Gegenwart Nr. 1/2016

 

Dein Weg ist mein Schicksal und deine Freiheit meine Pflicht - in dieser Formel lässt sich vielleicht der Grundton einfangen, in dem Greiner ein zukunftstragendes Verhältnis von Lehrer und Schüler, Mensch und Geist, Gemeinschaft und Karma, Anthroposophie und Gesellschaft, Gegenwart und Zukunft skizziert. Und er findet den Mysterienort der Gegenwart im Ereignisraum des Sozialen - wo zwei oder drei versammelt sind in Seinem Namen. Dabei ist er so einfühlsam wie deutlich. (...) Es wird (...) spürbar, dass hier ein Mensch schreibt, dem die Anthroposophie nicht nur ein Herzensanliegen ist, sondern für den der konsequente Blick auf die Gegenwart aus einer karmisch erweiterten Perspektive zur Lebenspraxis geworden ist. (...) Wer den Autor einmal erleben durfte, hört ihn auch in seinen Texten sprechen. Aufmerksam, warm und hemdsärmelig auf hohem Niveau - wenn auch nie gekleidet in den glitzernden Schein intellektueller Prägnanz, sondern mit herzlicher Durchdringung und aus eigenständigem Denken. Am Ende kommt Greiner bei ganz einfachen Wahrheiten an. Wir können den Weg zu diesen mit ihm gehen und sein ernsthaftes Anliegen an die Zukunft und Gegenwart der Anthroposophie - aber noch mehr, an den Menschen! - teilen. Und da diese Wahrheiten keine abstrakten Formulierungen sind, sondern Herzensanliegen der inneren Orientierung, können sie zu einem Leitstern in jedem Augenblick des Tages werden.

 

Jannis M. Keuerleber, in dieDrei Nr. 1/2017

Jens Göken

Nach diesem Sommer

Ein Jugendroman

 

EW014 · 176 Seiten · Hardcover · 19 €

 

Dies ist ein Buch, das man schlecht besprechen kann, man muss es lesen. Denn wie soll man die Form nennen? Brief-Roman erweckt Vorstellungen von Distanz oder falscher Romantik. Den Inhalt? Jüngling in den Sommerferien verliebt sich in die ältere Schwester eines Kollegen; eine Clique von Jugendlichen trifft sich da und unternimmt Spiele anderer Art. Und Eltern geben ihren Senf dazu. Ach... Was ist es, das den allmählich sich bildenden Sog erzeugt? Dieses Leuchten? Diesen wundersamen Klang? Es ist der Idealismus, der in diesen jungen Menschen lebt und "sich austobt", der auch bei zweien der Eltern lebt. Es ist die Begegnung von praktischen Theoretikern und sich Gedanken machenden Praktikern, in ihren Widersprüchen, mit ihren heißen Wettkämpfen. (...) Was da geschieht, ist begeisternd, wirkt ansteckend. Man denkt: Ach, lass uns die Welt so bauen, wieso eigentlich nicht?

 

Gerold Aregger, in Gegenwart 2/2016

 

"Nach diesem Sommer..." ist ein Buch, das man Patenkindern und Enkelkindern schenken kann. Ein Jugendbuch. Man kann es aber auch selber lesen. Es erzählt, wie zwei Gruppen von Jugendlichen sich in den gemeinsamen Sommerferien annähern und sich immer besser ergänzen lernen. Dem Kenner entpuppen sich diese beiden Gruppen als Platoniker und Aristoteliker. Was da als Überbrückung dieses Gegensatzes phantasievoll geschildert ist, kann gerade die Menschen besonders interessieren, die Rudolf Steiners Vermächtnis, dass die aristotelischen Anthroposophen sich mit den Platonikern vereinen sollen zur Rettung der Kultur, sich zu Herzen nehmen. (...) Jens Göken zeigt auf, wie das Wirken Rudolf Steiners in Hinblick auf eine moderne Geisteswissenschaft die Antwort darstellt auf große Nöte der Menschheit. Die Aktualität der Anthroposophie wird so immer wieder von neuen Gesichtspunkten aus beleuchtet. (...) Der Roman handelt eigentlich von der Zukunft. Von den Möglichkeiten der Anthroposophie. Und von dem notwendigen Brückenschlag zwischen Praktikern und Theoretikern (...), der erst die vollständige Geburt der Anthroposophie in unserer Kultur ermöglichen kann.

 

Johannes Greiner, in Anthroposophie XI 2016

 

Quellkräfte der Seele kommen zum Sprudeln. Mehr praktisch willenshafte Menschen finden Aufnahme bei eher intellektuellen Geistern, aristotelisch beobachtende ergänzen sich mit platonisch begeisterten Menschen. Offensichtlich wird: Ein anderes, zukunftsgerichtetes Leben möchte sich Bahn brechen. Es lebt und webt aus existentiellen Ideen. Ein Buch nicht nur für Jugendliche.

 

 

Martin und Johannes Reinhard, Rundbrief 112 der Freien Pädagogischen Vereinigung Bern, Michaeli 2017

Torben Maiwald

Lieder zu Ostern und Weihnachten

nach Gedichten von Albert Steffen

Mit zwölf farbigen Aquarellen des Dichters

 

EW015 · 28 Seiten · geheftet  · 10 €

 

Das erste Heft mit Liedern nach Gedichten von Albert Steffen hat seit seinem Erscheinen 2012 eine große Anzahl von Freunden gefunden. Christian Ginat schreibt in einer Konzertrezension:
Die Lieder sind mit einer solch außergewöhnlichen Zurückhaltung geschrieben, dass sie sich fast an den Eindruck unserer Volkslieder reihen. Dabei entsteht eine Frische, die Albert Steffen neu erleben lässt und glauben macht, er hätte immer so klingen wollen.
Auch bei den Liedern dieses neuen Heftes hatte ich das Ideal, dass die Melodien so klingen, als hätte es sie schon immer gegeben. Schlicht sollten sie sein, und doch voll inneren Reichtums – so wie die Liebe des Jesuskindes.
Die Lieder können tatsächlich wie Volkslieder unbegleitet gesungen werden. Ein Vorschlag für eine mögliche einfache Begleitung steht jeweils unter der Melodie.
Wieder einmal wählte ich unter den zahlreichen Gedichten Albert Steffens solche aus, die einen eher kindlichen Hauch tragen. Es ist nicht leicht, solche Gedichte zu finden, tönt doch aus der Überzahl etwas schwer Lastendes, ja geradezu ein Begrüßen des Leidens heraus. Doch das Kreuz ist nicht mehr – Christus ist auferstanden! Wir sind dazu berufen, in der österlichen Freude zu leben. Ostern umfasst die tiefsten Mysterien wie auch den schlichtesten kindlichen Blick. Albert Steffen hatte diesen Blick auch in sich, doch war er oft verborgen unter der selbst gewählten Last.
Was angeschaut wird, darf beginnen zu blühen – und was man anschaut, das erkennt man nur deshalb, weil es schon in einem selbst lebt. Dadurch breitet es sich aus und kann wachsen bis ins Unendliche. Mögen diese Lieder dazu beitragen, den liebenden Blick des Jesuskindes und das strahlende Licht des Auferstandenen auszudehnen!

 

Torben Maiwald (Vorwort)

Lasse Wennerschou

Vom Werden der Heil-Eurythmie

Aus den Lebensläufen von Ilse Rolofs und Trude Thetter mit Auszügen aus ihren Arbeitsheften

 

EW016 · 73 Seiten · broschiert · 12 €

 

In Form von fünf Briefen an einen anonym bleiben wollenden Adressaten erscheinen die Biografien von Ilse Rolofs und Trude Thetter, die unterschiedlicher und verbundener nicht sein könnten. Während der Lektüre verlangsamt sich die Lesegeschwindigkeit zunehmend, jedes Wort wirkt wohlgefasst, gleichsam mitschmeckend erlebt der Leser diese beiden besonderen Persönlichkeiten in einer besonderen Zeit und erhascht durch sie einen Blick auf die Entstehung der Heileurythmie. (...) Selbst wenn man aus irgendwelchen Gründen die letzte Seite zuerst liest, büßt es nicht an Strahlkraft ein. Im Gegenteil.

 

Corinna Rix, in auftakt Nr. 2/2016

Walter Weber

Der Druide von Aiona - Eine hybernische Einweihung

Duch eine biographische Skizze ergänzt von Johannes Greiner

 

EW018 · 176 Seiten · broschiert  · 18 €

 

Dieses Büchlein enthält die Erinnerungen des Schweizer Anthroposophen Walter Weber an eine keltische Einweihung in einem frühere Leben. Walter Weber (1898–1991) erweist sich mit dieser erstmals 1975 erschienenen Schrift als Pionier der Reinkarnations- und Karma-Erkenntnis. Präzise Beobachtungen und treffende Schilderungen der damaligen Verhältnisse und Einweihungsumstände werden mit der Sprachkraft eines begabten Dichters in eindringliche Worte gebracht. Die von Walter Weber selbst gemalten Bilder illustrieren das Geschriebene. 

Die angefügte Lebensskizze mit vielen autobiographischen Schilderungen enthält auch einen Bericht der Begegnung mit Rudolf Steiner.

So interessant auch der karmische Zusammenhang zwischen Walter Webers Leben und der im Druiden von Aiona geschilderten Ereignissen ist, so kann man doch auch über diese hinwegsehen und die Erzählung als für sich stehendes Kunstwerk betrachten, die Schönheit und Expressivität der Sprache bewundern, die Bilder betrachten und in das ergreifende Schicksal eines in einer Übergangszeit lebenden Druiden miterlebend eintauchen.

Raoul Raphael Marschalek/Sophie Roma Lampion

Das Geheimnis der klugen Jungfrau mit der Öllampe
und wie sie Burnout und Erschöpfung vorbeugt
 

EW019 · 320 Seiten · broschiert  · 22 €

 

Ein eigenartiges Gleichnis, das biblische Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen (Mt. 25, 1-13). Was mag es bedeuten, dass die Jungfrauen, die auf ihr Öl achten, zur Hochzeit eingelassen werden und die anderen nicht?
Und wie kultivieren die klugen Jungfrauen das Öl für ihre Lampe, diesen eigenartigen Brennstoff, der sie vor Erschöpfung bewahrt und gewährt, dass ihre Lampen auch in den finsteren Zeiten ihres Lebens kraftvoll leuchten?
Die kluge Jungfrau mit der Öllampe pflegt das Öl für ihre Lampe durch eine Lebenshaltung, die dem Leben mit seinen Rhythmen gemäß ist. Sie vermag mittels ihrer Kenntnisse der Lebensprozesse und der Geistgesetze sich so mit diesen zu verbinden, dass sie im Jahreslauf im Einklang mit Erde und Kosmos lebt. Auf diesem Wege auf dem sie gleichzeitig ihre Einweihung erfährt wird sie geführt von den vier Erzengeln des Jahreslaufes Michael, Gabriel, Raphael und Uriel, die sie begaben mit dem himmlischen Öl und der himmlischen Flamme und sie begleiten bis zur sommerlichen Hochzeit. - Unerhörtes aber erlebt sie dort ...

Johannes Greiner

Mensch, ich glaube an dich!

Terrorismus - ein Erziehungsproblem?

 

EW020 · 76 Seiten · broschiert  · 13 €

 

Was kann ich tun? Was kann ich tun, um dem Wahnsinn von Amokläufen und Terrorismus etwas entgegenzusetzen? Wie kann ich Mahatma Gandhis Satz Sei du selbst der Wandel, den du in der Welt sehen willst bezüglich des sich ausbreitenden Terrors verwirklichen? Was kann ich in mir verwandeln, um in der Welt den Wandel zu unterstützen, der den Terror zum Frieden führt?
Dieses Büchlein möchte aufzeigen, dass in unseren Gedanken und Gefühlen, in unserem Blick und in unseren Erwartungen eine große Kraft liegt, mit der wir Gegenwart und Zukunft beeinflussen. Besonders stark wirken unsere Gedanken auf die jungen Menschen. Der sich ausbreitende Terrorismus kann als Erziehungsproblem verstanden werden. Vielfach fehlt uns ein hoffnungsvolles auf Kreativität bauendes Zukunftsbild und ein Blick auf den Menschen, der sein Potential freilegen hilft und ihn nicht in vorgegebene Formen zu zwängen versucht, aus denen er dann mit Gewalt ausbrechen möchte. 
Erst ein bewusst verstärkter Glaube an das Gute im Menschen hilft eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich junge Menschen so entwickeln können, dass sie nicht gegen das Bestehende rebellieren müssen.
Wir können etwas tun. Mit jedem Blick. Mit jedem Gedanken. (Klappentext)

 

Ein Plädoyer für den Menschen.

 

Gerold Aregger, Gegenwart 3/2017

Steffen Hartmann

Die Michael-Prophetie Rudolf Steiners und die Jahre 2012 bis 2033

 

EW021 · 118 Seiten · broschiert  · 14 €

 

Steffen Hartmann beschreibt, woran man (die Anthroposophen der ersten Stunde) erkennen kann - das wird manche überraschen. (...) Trotzdem mag man finden: Warum sagt er das? Schweigt man darüber nicht besser? - Normalerweise schon. Aber hat jemand den Eindruck, wir lebten in normalen Zeiten? Die heutige Weltlage ist doch gerade der Grund zur Michael-Prophetie. Muss ein Mensch, der diese Lage sieht, nicht verzweifeln? Wenn wir uns vergewissern können: Doch, sie sind da, sie arbeiten mit - dann macht das Mut. Und Mut ist bitterlich vonnöten. Die Dinge sind zu prüfen - und alles andere als sentimental zu nehmen.

Noch ein eigenes Wort dazu: Wo werden sie sein, an welchen Stellen des Lebens? Da, wo Wichtiges zu tun ist, insoweit sie da hinreichen können. Insoweit man sie wirken lässt. (Aber: Was wichtig ist aus geistiger Sicht – da wird das Leben eventuell unsere Vorstellungen korrigieren.)
Vorliegendes Buch versammelt Aufsätze aus Wege, dieDrei und Gegenwart zu Karmaerkenntnis, zum Michaelswirken, zum Kalenderimpuls Steiners 1912/1879, zur Lage der anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung, zum geistigen Goetheanum, zum Zusammenwirken von Platonikern und Aristotelikern, dazu das in der Gegenwart Nr. 3/16 veröffentliche Märchen Die Insel der Steine.
Aber nun ist es so, im Gehen auf 2033 zu, im Angesicht unserer Zeit, dass innere Überwindungen notwendig sind. Zur Zusammenarbeit. Zum Kampf. Davon spricht dieses Mut-Buch.


Gerold Aregger, Gegenwart 3/2017

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